Sturm im Wasserglas

Klare Worte


Jetzt geht’s los- Wettrüsten für den Währungskrieg
Trumps Handelskrieg, der Irankonflikt, Sanktionen gegen Russland, verheerende Konjunkturaussichten, schwache Inflation und eine drohende Rezession sorgen für Panik unter den Währungshütern.
Kurzum: Jetzt kommt der Währungskrieg!
Die Zinsen werden weiter sinken, es wird noch mehr Geld gedruckt und noch mehr Anleihen von faktisch bankrotten Staaten und Unternehmen werden gekauft. Alle Anzeichen stehen auf Rezession, insbesondere beim Exportweltmeister und Stütze der gesamten Eurozone - Deutschland. Bei Deutschlands Schlüsselindustrie - der Automobilbranche - brennt die Hütte.
Insbesondere im Gigamarkt China sieht es zappenduster aus: Die Pkw-Verkaufszahlen sanken im Mai abermals um 17,37% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Für die ersten 5 Monate des Jahres 2019 ist ein Verlust von 15,17% zu verzeichnen.
Es ist nun lediglich eine Frage der Zeit, bis die Rezession in Deutschland und in den Euroländern voll einschlägt. Und genau dann wird ein panischer Mario Draghi konkret in Aktion treten.

„Wir sind bereit, alle Instrumente zu nutzen, die notwendig sind!“

Diese Aussage sollte uns alle spätestens jetzt auf die Barrikaden treiben. Wir alle werden für die zum Scheitern verurteilte Notenbankpolitik einen immer höheren Preis bezahlen. Ich gehe davon aus, dass die EZB bereits auf ihrer nächsten Sitzung am 25. Juli 2019 eine Senkung des Einlagezinses von mindestens minus 0,40 Prozent beschließt. Draghi wird alles versuchen, eine Rezession zu unterbinden - aber es wird ihm nicht gelingen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis uns unser auf Pump und kontinuierlichem Wachstum basierendes Wirtschaft- und Finanzsystem um die Ohren fliegt.
Staaten, viele Unternehmen und auch Privatpersonen sind bereits bis zur Halskrause verschuldet.
Die Welt ist süchtig nach der Droge „billiges Geld“. Diese Droge wird es in Kürze in gigantischen Mengen geben …
Fakt ist: mit Gelddrucken lässt sich niemals eine Krise nachhaltig lösen.

Planwirtschaft der Notenbanken
Mit der kommenden Rezession werden die Notenbanken global in noch größerem Stil als in der Vergangenheit die Geldschleusen öffnen und die Zinsen weiter senken. Die EZB wird wird noch drastischer in die Märkte eingreifen und Zombieunternehmen wie z.B. italienische Banken weiterhin am Leben erhalten. Die Zinsen werden weiter sinken und die Notenbanken werden in gigantischen - uns bis dato unbekannten Stil aufgebläht werden - um den Schein einer funktionierenden Finanzwelt weiter aufrecht zu erhalten.
Die Planwirtschaft der Notenbanken wird in Kürze noch absurdere Ausmaße annehmen. Planwirtschaft hat noch niemals in der Vergangenheit funktioniert und sie wird auch in Zukunft nicht funktionieren!

Folgen für uns Bürger
Die Immobilienblase wird noch gigantischer und Wohnen noch mehr zum Luxusgut. Noch mehr Menschen werden mit Geld, das sie nicht haben Immobilien erwerben, die sie sich nicht leisten können!
Banken und Versicherungen werden weiter unter dem Notenbankexperiment leiden und schlussendlich natürlich auch wir Sparer.
Wir alle werden durch die Niedrigzinsphase weiter enteignet und Opfer dieses Ausnahmezustandes.
Altersvorsorge gestaltet sich noch schwieriger. Immer mehr Menschen werden im Alter zu wenig zum Leben haben.
Die Altersarmut wird weiter wachsen - junge Menschen können heutzutage nicht adäquat für das Alter vorsorgen.
Lebens- und Rentenversicherungen, Bausparverträge und Riesterrenten können die versprochenen Erträge überhaupt nicht erwirtschaften. Und die steigenden Gebühren für uns Sparer fressen schlussendlich auch das Ersparte weg. Die Garantiezinsen werden weiter sinken und immer mehr Finanzinstitute werden Filialen schliessen und irgendwann ganz von der Bildfläche verschwinden.

Was tun?
Nie war es wichtiger sein Vermögen zu streuen und Gegengewichte zu diesem Notenbankexperiment zu implementieren. Man sollte in die durch die Natur limitierten Sachwerte investieren. Etliche meiner Empfehlungen sind bereits angesprungen und werden historische Höchststände erreichen je länger das Spiel der Notenbanken geht.

„Wer Gold hat, hat immer Geld!“

Daneben sind aber auch:

  • Platin
  • Cash
  • Silber
  • Diamanten
  • Unternehmensbeteiligungen
  • Wald & Land

sowie auch exotische Beimischungen wie:

  • Whisky
  • Uhren
  • Autos
  • Bitcoin

nicht zu vergessen.

Notenbanken kaufen Zeit und lösen keine Probleme
Das Einzige was die Notenbanken mir ihrer Politik erreichen werden, ist sich abermals teure Zeit zu erkaufen, um den bevorstehenden Crash abermals in die Zukunft zu verschieben. Denn eines werden sie nicht - das Problem lösen.
Nein, lediglich die Fallhöhe wird weiter nach oben justiert und der Aufprall dadurch zwangsläufig härter.
Man kann derzeit auch von volkswirtschaftlicher Schadensmaximierung der Notenbanken sprechen.

Den Preis werden wir Bürger bezahlen!

Diskretion ist uns wichtig - um vorherige Terminvereinbarung wird daher gebeten: Terminvereinbarung